Entwicklung nach dem Prinzip Energie zuerst

AI Campus Hubs

Eigens errichtete Standorte für Hochleistungsrechnen und AI-Betrieb. Anders als herkömmliche Rechenzentren, die vom öffentlichen Netz abhängen, sind unsere AI Campus Hubs Projekte nach dem Prinzip Energie zuerst: Strom, Wärme, Kühlung und digitale Infrastruktur werden vom ersten Tag an gemeinsam geplant.

24/7
Grundlaststrom
90%+
Gesamtwirkungsgrad
Null
Netzabhängigkeit
H2
Zukunftsfähig

Der Energy-First-Ansatz

Why Energy-First? Herkömmliche Rechenzentren stoßen auf einen kritischen Engpass: Sie werden zuerst gebaut und warten dann jahrelang auf den Netzanschluss. In Kanada können Warteschlangen für Netzanschlüsse 5-7 Jahre dauern. AI Campus Hubs lösen das, indem sie vom ersten Tag an Strom vor Ort erzeugen.

Cogeneration Technology: Im Kern jedes Hubs steht eine hocheffiziente Gas- und Dampfturbinenanlage (CCGT) in Kombination mit Abhitzedampferzeugern. Dieser KWK-Ansatz fängt Abwärme auf, die sonst verloren ginge, und nutzt sie für die Kühlung (über Absorptionskältemaschinen) und potenziell für die Fernwärmeversorgung benachbarter Gemeinden.

Strategic Locations: AI Campus Hubs entstehen in der Nähe von Erdgasinfrastruktur, Wasserressourcen und Glasfaseranbindung—aber abseits überlasteter städtischer Netze. Das ermöglicht eine schnelle Umsetzung und vermeidet zugleich Engpässe beim Versorger.

Wesentliche Vorteile

Kraft-Wärme-Kopplung vor Ort

24/7-Grundlaststrom aus hocheffizienter GuD-Erzeugung. Keine Netzabhängigkeit, keine Ausfälle.

Integrierte Wärmerückgewinnung

Abwärme aus der Stromerzeugung und von AI-Servern wird für Kühlung und Fernwärme genutzt.

Netzunabhängigkeit

Vermeidet Netzengpässe und Verzögerungen beim Netzausbau des Versorgers. Der Strom wird dort erzeugt, wo er verbraucht wird.

Niedrigere Betriebskosten

Kraft-Wärme-Kopplung erreicht einen Gesamtwirkungsgrad von 90%+ und senkt damit die Energiekosten je Rechenzyklus drastisch.

Im Einklang mit Kanadas Netto-Null-Zielen

Canada's Hydrogen Strategy

AI Campus Hubs sind wasserstofffähig ausgelegt und ermöglichen den Umstieg auf sauberen Wasserstoff, sobald das Angebot wächst.

Future-proofed for hydrogen blending

Clean Electricity Regulations

Erzeugung vor Ort mit CO₂-Abscheidung kann nahezu emissionsfrei arbeiten und zugleich Grundlaststrom liefern.

Pathway to carbon-neutral compute

Federal Carbon Pricing

Hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplung minimiert die CO₂-Intensität und verringert die Anfälligkeit für steigende CO₂-Kosten.

Economic resilience to carbon pricing

Provincial Climate Plans

Strategische Standorte in BC, Alberta und Ontario stehen im Einklang mit den Clean-Growth-Strategien der Provinzen.

Regional policy alignment

Die Vision von Greco Energy

Unsere AI Campus Hubs stehen für ein neues Modell der Compute-Infrastruktur in Kanada. Unter der Leitung von Leo Paskalidis beseitigen wir den Netzengpass, der die klassische Rechenzentrumsentwicklung begrenzt, indem wir Stromerzeugung und AI-Workloads am selben Standort zusammenführen. Jede Anlage ist für die Beimischung von Wasserstoff ausgelegt und eröffnet damit einen klaren Weg zu einem klimaneutralen Betrieb, sobald Kanadas Wasserstoffwirtschaft wächst.

Erzeugung vor OrtWärmerückgewinnungWasserstofffähigNetzunabhängig

Energy-First-AI-Campus: häufige Fragen

Ein Campus, der seine eigene Erzeugung auf der Kundenseite des Zählers errichtet, statt auf einen Netzanschluss des Versorgers zu warten. Weil die Erzeugung hinter dem Zähler liegt, umgeht das Projekt die Warteschlange von fünf bis sieben Jahren, die inzwischen in weiten Teilen Nordamerikas für große Lasten gilt, und kann in 18–24 Monaten nach dem eigenen Zeitplan des Entwicklers in Betrieb gehen.

Weil die Netzzuteilung, nicht Kapital oder Grundstücke, zur bindenden Restriktion geworden ist. In British Columbia öffnete der BC Hydro Call for Demand 2026 nur etwa 400 MW über zwei Jahre, mit einer Obergrenze von 145 MW je Projekt; in Alberta stehen rund 20.7 GW an Anfragen einem Limit von 1,200 MW bis 2028 gegenüber. Die Nachfrage übersteigt bei Weitem, was die Versorger zuteilen können, sodass finanzierbare Projekte, die bei der Zuteilungslotterie leer ausgehen, dennoch Strom brauchen.

In der Regel ist er besser, weil die Last gar nicht erst im Netz landet. Darüber hinaus ist ein Energy-First-Campus auf Regelbarkeit ausgelegt: Speicher plus Compute, das innerhalb von Sekunden Last abwerfen kann, bedeutet, dass die Anlage das System in der Spitze stützt, statt sie zu verschärfen, und exportierte Wärme verdrängt Gasheizungen in benachbarten Gebäuden.

Typischerweise 18–24 Monate ab verbindlichem Start, gegenüber fünf bis sieben Jahren für einen neuen Netzanschluss für große Lasten. Bestimmend sind die Lieferzeiten der Erzeugung — 9–18 Monate für Gasmotoren, Brennstoffzellen oder Lineargeneratoren, 3–4 Jahre für GuD-Anlagen — sowie die kommunale Genehmigung; deshalb zählen Standortwahl und Umwidmungsstatus mehr als die Verfügbarkeit der Anlagentechnik.

Die Energieebene unter dem Gebäude. GRECO entwickelt Erzeugung, Großspeicher, Flüssigkeitskühlung, Netzanschluss und die Auskopplungsstrecke für den Fernwärmeexport als ein abgestimmtes System, sodass ein Abnehmer fertige, mit Strom versorgte Kapazität von einer einzigen Gegenpartei mietet, statt Gebäudehülle, Stromvertrag und Kühlungsnachrüstung einzeln zusammenzustellen.

Quellen & weiterführende Literatur